Jeder neunte Beschäftigte in NRW ist hochqualifiziert

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2011 gab es in Nordrhein-Westfalen 5,65 Millionen
sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (ohne Auszubildende). Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt
anhand einer aktuellen Studie mitteilt, waren davon mehr 600 000 Personen (10,8
Prozent) hochqualifiziert. Die meisten nordrhein-westfälischen
Hochqualifizierten waren als Ingenieure (16,4 Prozent), Bürofachkräfte (13,6
Prozent) oder angestellte Lehrer (10,3 Prozent) tätig. Als hochqualifiziert gelten
hierbei alle Beschäftigten, die ein Fachhochschul- oder Hochschulstudium
abgeschlossen haben.

Im regionalen Vergleich der Hochqualifiziertenquoten wiesen im Jahr 2011 die
Städte Jülich (23,3 Prozent), Burscheid (22,2 Prozent) und Bonn (21,6 Prozent)
die höchsten Anteile hochqualifizierter Arbeitnehmer/-innen im Land auf. Die
geringsten Quoten ermittelten die Statistiker für die Gemeinden Merzenich (1,2
Prozent), Titz (2,1 Prozent) und Selfkant (2,4 Prozent). Die den Auswertungen
zugrunde liegenden Beschäftigtenzahlen wurden am Arbeitsort ermittelt.

Diese und weitere interessante Ergebnisse zur räumlichen Verteilung
hochqualifizierter Arbeitnehmer in NRW hat der Landesbetrieb Information und
Technik Nordrhein-Westfalen jetzt in der Reihe „Statistik Kompakt“ unter dem
Titel „Hochqualifizierte Beschäftigte in den nordrhein-westfälischen
Kommunen“ vorgestellt. Unter der Adresse
http://www.it.nrw.de/statistik/querschnittsveroeffentlichungen/Statistik_kompakt/index.html
steht die Analyse zum kostenlosen Download bereit. (IT.NRW)

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