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  • Der Ascheberger 14:08 am 28. February 2014 Permalink | Antworten
    Tags: Februar 2014, , , Verbraucherpreisindex   

    Verbraucherpreisindex Februar 2014 

    NRW-Verbraucherpreise: +1,6 Prozent gegenüber Februar 2013, +0,5 Prozent 
    gegenüber Januar 2014 

    Ascheberg / Düsseldorf  28.Februar 2014.

    In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von Februar 2013 bis Februar

    2014 um 1,6 Prozent gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als

    statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat

    (Januar 2014) um 0,5 Prozent.  Infografik (Verbraucherpreis):

    Verbraucherpreisindex für NRW


    Die Preise für Spirituosen sind binnen Monatsfrist um 1,2 Prozent gefallen (darunter
    Whisky, Rum, Wodka oder Ähnliches: -2,4 Prozent). Dies ist zugleich der höchste
    Preisrückgang im Vergleich zum Vormonat seit Beginn der Preisaufzeichnungen in
    NRW. In der „fünften Jahreszeit“ sind Preissenkungen bei Spirituosen durchaus üblich:
    In den letzten Jahren gingen die Preise für Hochprozentiges jeweils vor Karneval
    zurück, um im Folgemonat wieder anzusteigen. Hingegen zeigt sich die
    Preisentwicklung bei Bier von den Turbulenzen der närrischen Zeit gänzlich
    unbeeindruckt. (IT.NRW) – Infografik (Spirituosen):

    Preisveränderung bei ausgew. Getränken


    Wichtige Preisveränderungen siehe:

    nrw.de/presse/pressemitteilungen/2014/pdf/43_14.pdf 

     
  • Der Ascheberger 11:08 am 26. February 2014 Permalink | Antworten
    Tags: DIW Berlin, Gini-Koeffizient, Immobilienbesitz, Medianvermögen, Ostdeutschland, SOEP, Vermögen, Westdeutschland   

    Vermögen in Deutschland: Durchschnittlich 83.000 Euro für jeden – aber höchst ungleich verteilt 

    Medienblick ist ein Produkt der A1-Media Werner Thiemann

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    Ascheberg / Berlin – 25. Februar 2014

    In keinem Land der Eurozone sind die Vermögen ungleicher verteilt als in Deutschland – Männer besitzen mehr als Frauen, Ostdeutsche nicht mal halb so viel wie Westdeutsche – Das Vermögen der Arbeitslosen ist um 40 Prozent geschrumpft – Die Zahl der Personen, die mehr Schulden als Vermögen haben, ist gestiegen.

    Rund 83.000 Euro – so hoch ist einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge das Nettovermögen, über das jeder Erwachsene in Deutschland im Durchschnitt verfügt. Allerdings sind die insgesamt rund 6,3 Billionen Euro Nettovermögen im Land auch weiterhin höchst ungleich verteilt: Während diejenigen, die zum reichsten Prozent der Bevölkerung zählen, ein persönliches Vermögen im Wert von mindestens 800.000 Euro besitzen, verfügt gut ein Fünftel aller Erwachsenen über gar kein Vermögen. Bei rund sieben Prozent der Erwachsenen sind die Schulden sogar größer als der Besitz. In keinem anderen Land der Eurozone liegt das Maß für Ungleichheit, der sogenannte Gini-Koeffizient, höher als in Deutschland. Gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung, haben die DIW-Verteilungsforscher Markus M. Grabka und Christian Westermeier die neuesten Vermögensdaten der am DIW Berlin angesiedelten repräsentativen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) für das Jahr 2012 ausgewertet und mit denen der Jahre 2002 und 2007 verglichen. „Insgesamt hat sich an der Vermögensverteilung im Land wenig geändert, die Ungleichheit verharrt auf hohem Niveau. Deutliche Vermögensverluste mussten allerdings die Arbeitslosen hinnehmen. Sie verfügten im Jahr 2002 noch über ein durchschnittliches Vermögen von rund 30.000 Euro, zehn Jahre später waren es nur noch etwa 18.000 Euro“, sagt Grabka.

    Immobilienbesitz macht den größten Teil des Vermögens aus

    Im Jahr 2012 verfügten die Bürger ab 17 Jahren insgesamt über ein Bruttovermögen (ohne Fahrzeuge und Hausrat) im Wert von 7,4 Billionen Euro. Dem standen Schulden in Höhe von 1,1 Billionen Euro gegenüber. Den größten Teil des Vermögens macht mit 5,1 Billionen Euro der Grund- und Immobilienbesitz aus. Rund 40 Prozent der Erwachsenen bewohnen eine eigene Immobilie, ihr Vermögensanteil ist im Durchschnitt 141.000 Euro wert. Etwa zehn Prozent der Bürger besitzen andere Arten von Immobilien wie vermietete Wohnungen, Grundstücke oder Ferienwohnungen. Rund 47 Prozent der Erwachsenen besitzen Geldvermögen, im Durchschnitt waren es 29.000 Euro. Etwa 51 Prozent verfügen über Vermögen in Form von privaten Versicherungen oder Bausparverträgen, der Durchschnittswert lag bei 18.000 Euro.
    Einen signifikanten Anstieg gab es bei der Verschuldung: Im Jahr 2002 waren etwa 27,5 Prozent aller Erwachsenen verschuldet, zehn Jahre später lag der Anteil bei 32 Prozent. „Dabei muss man unterscheiden zwischen Konsumentenkrediten, die von immer mehr Menschen, aber in kleinerer Höhe aufgenommen werden, und Hypotheken, die von gleichbleibend vielen Menschen, aber mit höheren Summen aufgenommen werden“, so Grabka.

    Auch fast 25 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigen sich deutliche Vermögensunterschiede zwischen Ost und West. Während Erwachsene in Westdeutschland im Schnitt 94.000 Euro Vermögen besitzen, sind es im Osten nur etwas mehr als 41.000 Euro. Der durchschnittliche Wert des selbstgenutzten Immobilienbesitzes liegt im Westen bei etwa 151.000 Euro, im Osten bei etwa 88.000 Euro. „Der Unterschied zwischen Ost und West zeigt sich erst mit fortschreitendem Alter“, erläutert Verteilungsexperte Grabka. „Während der Ausbildung oder zu Beginn der Berufslaufbahn sind alle relativ vermögensarm, erst ab Mitte 30 entwickeln sich die Besitzverhältnisse auseinander. Ältere Kohorten bleiben im Osten mit einem durchschnittlichen Vermögen von etwa 50.000 Euro deutlich hinter ihren westdeutschen Altersgenossen zurück.“ Da so auch der Nachlass für die nachfolgende Generation niedriger ausfalle, werden diese Unterschiede auch in künftigen Statistiken fortbestehen.
    Die Vermögen von Männern liegen den SOEP-Daten Frauen, Ostdeutsche, junge Menschen und Eltern haben weniger Vermögenzufolge mit durchschnittlich 97.000 Euro rund 27.000 Euro höher als die der Frauen. Besonders gering fiel das Vermögen von Alleinerziehenden aus: Alleinerziehende mit zwei Kinder verfügten im Schnitt über ein Nettovermögen von 21.000 Euro, mit einem Kind lag es bei 35.000 Euro. Aber auch wenn die Eltern zusammenleben, sinkt das Vermögen mit steigender Kinderzahl: Ehepaare ohne Kinder besaßen durchschnittlich 108.000 Euro, mit einem Kind waren es durchschnittlich 63.000 Euro, mit zwei Kindern etwas mehr als 50.000 Euro, bei drei oder mehr Kindern sinkt es auf im Schnitt 44.000 Euro. Das höchste Pro-Kopf-Vermögen weisen alleinlebende Männer im Alter von 60 Jahren auf (150.000 Euro).

    Ungleichheit wenig verändert – weiterhin hohes Niveau

    Die Ungleichheit der Vermögen hat sich in den drei Beobachtungsjahren nicht verändert. „Sie verharrt auf einem international sehr hohen Niveau “, urteilt Grabka. „Nirgendwo in der Eurozone sind die Vermögen ungleicher verteilt als in Deutschland.“ Das Medianeinkommen, also der Wert, der die reichere Hälfte der Bevölkerung von der ärmeren trennt, lag mit knapp 17.000 Euro wesentlich niedriger als das durchschnittliche Nettovermögen. Das reichste Zehntel der Bevölkerung besaß ein Nettovermögen von mindestens 217.000 Euro. In Ostdeutschland gehören Personen mit einem Vermögen von 110.000 Euro bereits zu den reichsten zehn Prozent, im Westen waren 240.000 Euro nötig. „Da die Menschen mit den größten Vermögen in solchen befragungsgestützten Statistiken unterrepräsentiert sind, fallen diese Zahlen tendenziell eher niedriger aus, als sie es in der Realität sind,“, sagt Grabka.

    Der Gini-Koeffizient, der die Ungleichheit misst, lag in Deutschland im Jahr 2012 bei 0,78. Je höher dieser Wert, umso größer ist die Ungleichheit. Bei einem Wert von eins ist die Ungleichheit maximal, bei Null ist sie minimal ausgeprägt. In Frankreich liegt er bei 0,68, in Italien bei 0,61 und in der Slowakei bei 0,45. Höher als in Deutschland ist die Vermögensungleichheit in den USA. Dort lag der Gini-Koeffizient im Jahr 2010 bei 0,87.

    Stichwort SOEP

    Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist die größte und am längsten laufende multidisziplinäre Langzeitstudie in Deutschland. Das SOEP ist am DIW Berlin angesiedelt und wird als Teil der Forschungsinfrastruktur in Deutschland unter dem Dach der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) von Bund und Ländern gefördert. Für das SOEP werden seit 1984 jedes Jahr vom Umfrageinstitut TNS Infratest Sozialforschung mehrere tausend Menschen befragt. Zurzeit sind es etwa 30.000 Befragte in etwa 15.000 Haushalten. Die Daten des SOEP geben unter anderem Auskunft über Einkommen, Erwerbstätigkeit, Bildung, Gesundheit und Lebenszufriedenheit. Weil jedes Jahr dieselben Personen befragt werden, können nicht nur langfristige gesellschaftliche Trends, sondern auch die gruppenspezifische Entwicklung von Lebensläufen besonders gut analysiert werden.

     
  • Der Ascheberger 10:25 am 26. February 2014 Permalink | Antworten
    Tags: , , Preisentwicklung, ,   

    NRW-Einzelhändler starten mit Umsatzplus ins neue Jahr 

    Medienblick ist ein Produkt der A1-Media Werner Thiemann

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    Ascheberg / Düsseldorf – 25. Februar 22014.

    Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Einzelhandel waren im Januar 2014 real,

    also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 3,1 Prozent höher als im

    Januar 2013. Wie Information und Technik  Nordrhein-Westfalen als statistisches

    Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lagen die Umsätze im Januar 2014

    nominal um 4,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Beschäftigtenzahl im nordrhein-

    westfälischen Einzelhandel stieg im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat

    um 1,4 Prozent.

    Infotabelle : www.it.nrw.de/statistik/l/daten/Textdateien/r521Text_einzelhandel.html

    In der monatlichen Stichprobenerhebung werden nur Unternehmen des nordrhein-westfälischen

    Einzelhandels mit einem jährlichen Mindestumsatz von 250 000 Euro befragt. (IT.NRW)

     
  • Der Ascheberger 09:45 am 25. February 2014 Permalink | Antworten
    Tags: Auspendler, Einpendler, , , Pendler, Pendlerquoten, Pendlerrechnung, Pendlerströme,   

    Jede(r) zweite Erwerbstätige in NRW pendelt in eine andere Gemeinde 

    Medienblick ist ein Produkt der A1-Media Werner Thiemann

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    Ascheberg/Düsseldorf -25.Februar 2014.

    Nahezu die Hälfte (49,8 Prozent) der 8,6 Millionen
    Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelte 2012 arbeitstäglich über die
    Grenzen ihres Wohnortes hinaus zur Arbeit. Wie Information und Technik
    Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand von aktuellen
    Ergebnissen der Pendlerrechnung 2012 mitteilt, war die Zahl der Berufspendler
    um 1,9 Prozent höher als im Jahr 2011.

    Allein nach Köln (299 000) und Düsseldorf (285 000) pendeln zusammen täglich
    weit mehr als eine halbe Million Erwerbstätige. Die Landeshauptstadt Düsseldorf
    deckt ihren Bedarf an Arbeitskräften überwiegend aus dem Umland: 57,8
    Prozent aller in Düsseldorf beschäftigten Erwerbstätigen sind Einpendler. Die
    Stadt Neuss wies mit 58,2 Prozent die höchste, die Stadt Solingen mit 29,6
    Prozent die niedrigste Einpendlerquote aller NRW-Großstädte (ab 100 000
    Einwohner) im Lande auf.

    Moers ist die Großstadt mit der höchsten Auspendlerquote (62,2 Prozent) in
    NRW: Täglich verlassen etwa 30 000 der insgesamt 48 000 Erwerbstätigen die
    Stadt, um in einer anderen Gemeinde zu arbeiten. Auf den Plätzen zwei und drei
    folgen die Städte Herne (Auspendlerquote: 58,4 Prozent) und Bergisch-
    Gladbach, wo 56,6 Prozent aller dort registrierten Erwerbstätigen den Wohnort
    täglich berufsbedingt verlassen. Die geringste Auspendlerquote gab es in der
    kreisfreien Stadt Münster: Von den etwa 152 000 Erwerbstätigen, die in Münster
    wohnen, hatte ein Viertel seine Arbeitsstelle in einer anderen Gemeinde NRWs.

    Die Angaben beruhen auf der „Pendlerrechnung NRW 2012“, deren Ergebnisse
    IT.NRW jetzt in seiner Landesdatenbank (www.landesdatenbank.nrw.de)
    veröffentlicht hat. Dort können die Pendlerbewegungen zwischen einzelnen
    Städten und Gemeinden abgerufen werden. Für jede Gemeinde sind darüber
    hinaus weitere Merkmale der Pendler verfügbar. Hierzu gehört neben
    Geschlecht, Alter, Beschäftigungsumfang, Stellung im Beruf und Branche auch
    die Pendeldistanz. (IT.NRW)

    Pendlerquoten aller Gemeinden und Städte finden Sie im Internet unter:
    http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2014/pdf/41a_14.pdf 

    Pendlerströme aller Gemeinden und Städte finden Sie im Internet unter:
    http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2014/pdf/41b_14.pdf 

     
  • Der Ascheberger 12:51 am 24. February 2014 Permalink | Antworten
    Tags: , Schulen, Statisti   

    3,8 Prozent weniger Schüler an allgemeinbildenden Schulen in NRW 

    medienblick – Ein Produkt der A1-MEDIA Werner Thiemann

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    Ascheberg/Düsseldorf – 24. Februar 2014

    1 972 492 Schülerinnen und Schüler besuchen im
    laufenden Schuljahr eine allgemeinbildende Schule (ohne
    Weiterbildungskollegs) in Nordrhein-Westfalen. Wie Information und Technik
    Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, sind das 78 855 (-3,8
    Prozent) weniger als im Schuljahr 2012/13.

    Knapp ein Drittel (31,7 Prozent) aller Schüler besuchen eine Grundschule. Von
    den weiterführenden Schulen hatten die Gymnasien die meisten Schüler
    (547 331); aufgrund der Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur von bisher
    dreizehn auf nunmehr zwölf Jahre wird hier ein Jahrgang (G9) weniger
    unterrichtet als im Schuljahr 2012/13. 3 384 Schüler sind an einer der zwölf
    Gemeinschaftsschulen NRWs angemeldet. Die Sekundarschulen, die zu Beginn
    des Schuljahres 2012/2013 an den Start gegangen waren, werden von 15 951
    Schülern besucht (einschließlich auslaufender Haupt- oder
    Realschulbildungsgänge). Die in diesem Schuljahr als Schulversuch neu
    hinzugekommene PRIMUS-Schule, an der Schüler der Klassen eins bis zehn
    unterrichtet werden, zählt derzeit 162 Schüler.

    In den genannten Zahlen sind auch die Daten der Verbundschulen enthalten.
    Hierzu zählen Hauptschulen, die im Realschulzweig unterrichten oder
    Realschulen, die im Bildungsgang der Hauptschule unterrichten. Diese Schulen
    werden spätestens ab 2020 zu Sekundarschulen. (IT.NRW)

    Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
    http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2014/pdf/39_14.pdf

     
  • Der Ascheberger 11:28 am 20. February 2014 Permalink | Antworten
    Tags: ältere Menschen, Erwerbstätigenquote, , Rentenalter   

    Immer mehr ältere Menschen sind in NRW erwerbstätig 

                 medienblick – Ein Produkt der A1-MEDIA Werner Thiemann

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    Düsseldorf/Ascheberg – 20.02.2014
    Im Jahr 2012 waren in Nordrhein-Westfalen 1,3 Millionen Personen im Alter
    von 55 bis 64 Jahren erwerbstätig; bezogen auf die gleichaltrige Bevölkerung
    ergibt sich eine Erwerbstätigenquote von 58,7 %. Wie Information und
    Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, ist die Er-
    werbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen in den vergangenen zehn Jahren
    um 22 Prozentpunkte angestiegen; im Jahr 2002 hatte sie noch bei 36,7 % ge-
    legen.
    Bei der Altersgruppe der älteren Menschen war damit in Nordrhein-Westfalen
    von 2002 bis 2012 ein überproportionaler Anstieg der Erwerbstätigkeit zu
    verzeichnen: Die Erwerbstätigenquote aller Personen im erwerbsfähigen Alter
    von 15 bis 64 Jahren erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 63,2 auf 69,5 %.
    älterer mensch arbeit
    Auch Menschen im Rentenalter sind immer häufiger erwerbstätig: 2012 ging in
    NRW mit 148 000 jede(r) 25. ab 65 Jahren (4,0 %) einer bezahlten Tätigkeit
    nach; zehn Jahre zuvor hatte dieser Anteil noch bei 2,4 % gelegen.Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
    http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2014/pdf/37_14.pdf 
     
  • Der Ascheberger 09:37 am 18. February 2014 Permalink | Antworten
    Tags: 2013, Ausland, Übernachtungszahlen, Beherbergungsbetriebe, Gäste, Inland, Vorjahreswerte   

    Tourismus 2013: Erstmals mehr als 20 Millionen Gäste in NRW 

    Ascheberg/Düsseldorf – 18.02.2014

    Im Jahr 2013 besuchten nahezu 20,4 Millionen Gäste die
    über 5 200 nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetriebe (mit mindestens
    zehn Gästebetten und auf Campingplätzen); insgesamt wurden 46,1 Millionen
    Übernachtungen verbucht. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
    als statistisches Landesamt mitteilt, wurde das bisherige Rekordergebnis aus
    dem Jahr 2012 damit übertroffen: Die Besucherzahl war um 2,0 Prozent, die Zahl
    der Übernachtungen um 1,6 Prozent höher als im Jahr 2012.
    Überdurchschnittlich hohe Zuwächse ergaben sich 2013 bei der Zahl der
    Auslandsgäste (4,5 Millionen; +5,7 Prozent); die Übernachtungszahlen stiegen
    hier auf 9,5 Millionen (+3,3 Prozent). Auch bei den Gästen aus dem Inland (15,8
    Millionen; +1,0 Prozent) und deren Übernachtungszahlen (36,6 Millionen; +1,2
    Prozent) konnten die Vorjahreswerte übertroffen werden.

    Infografik:
    http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2014/35_14.gif 

    Wie die Grafik zeigt, war das Gäste- und Übernachtungsaufkommen im Jahr
    2013 in nahezu allen Regionen NRWs höher als im Vorjahr. Lediglich im
    Reisegebiet „Bergisches Land“ mussten Rückgänge sowohl bei den Gäste- als
    auch bei den Übernachtungszahlen hingenommen werden. Weitere Einzelheiten
    für die Reisegebiete NRWs enthält die Tabelle auf der Rückseite bzw. auf Seite 2.
    (IT.NRW)

    Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
    http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2014/pdf/35_14.pdf 

     
  • Der Ascheberger 13:16 am 13. February 2014 Permalink | Antworten
    Tags: NRW-Gastgewerbe,   

    Umsätze im NRW-Gastgewerbe niedriger als ein Jahr zuvor 

    Umsätze im NRW-Gastgewerbe im Dezember 2013 um 1,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

    Ascheberg/Düsseldorf, 13.02.2014  –  Im Dezember 2013 waren die Umsätze im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 1,8 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, stiegen die Umsätze nominal um 0,7 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 0,3 Prozent höher als im Dezember 2012.

    Veränderung von Umsatz und Beschäftigung im NRW-Gastgewerbe
    im Dezember 2013
    Gewerbezweig Umsatz Beschäftigte
    nominal real
    (in Preisen
    von 2010)
    Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
    gegenüber Dezember 2012 in Prozent
     Beherbergung –1,1 –3,7 –0,3
       darunter
       Hotels, Gasthöfe, Pensionen –1,2 –3,8 –0,6
       Gastronomie +1,3 –1,2 +0,5
         davon
         Restaurants, Gaststätten, (Eis-)Cafés,
    Imbissstuben u. Ä.
    +2,1 –0,4 +0,9
         Caterer und Erbringung sonstiger
    Verpflegungsdienstleistungen
    +6,2 +3,4 +0,6
         Ausschank von Getränken –7,9 –9,9 –1,5
    Gastgewerbe insgesamt +0,7 –1,8 +0,3

    Für das Jahr 2013 ermittelten die Statistiker für das Gastgewerbe einen realen Umsatzrückgang von 1,3 Prozent gegenüber 2012 – nominal ergab sich ein Umsatzzuwachs von 1,1 Prozent.

    In der monatlichen Stichprobenerhebung werden nur Unternehmen des Gastgewerbes mit einem jährlichen Mindestumsatz von 150 000 Euro befragt. (IT.NRW)

     
  • Der Ascheberger 14:11 am 12. February 2014 Permalink | Antworten
    Tags: Altschulden, , Euro-Schuldenkrise, Europäische Zentralbank, Inflationsrate, Niedrigzins, Rettungsprogramm, Schulden, Zinspolitik   

    Chance in der Euro-Schuldenkrise durch niedrigen Leitzins 

    BERLIN/Ascheberg – 12.02.2014 – Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank ist in der derzeitigen Lage unverzichtbar, um die Schuldenkrise zu bewältigen. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer aktuellen Studie. Solange die Primärsalden – also die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben vor Zinsen – negativ sind und Wachstumsraten sowie Inflation gering, sind Niedrigzinsen der einzige Weg aus der Schuldenfalle. Niedrige Zinsen dämpfen die Zinslasten sowie den weiteren Anstieg der Schuldenquoten und ermöglichen den Staaten das Tragen der Zinslasten. Zudem stärken niedrige Zinsen die Wirtschaft, was die Steuereinnahmen und damit die Primärsalden der öffentlichen Haushalte erhöht. „Die Niedrigzinspolitik der EZB ist eine Chance für die verschuldeten Euro-Staaten“, sagt DIW-Finanzmarktexpertin Dorothea Schäfer. „Jetzt kommt es darauf an, diese Chance zu ergreifen.“

    Seit nunmehr vier Jahren kämpfen die Staaten des Euroraums gegen die Folgen der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise. Aber noch immer steigen die Schuldenquoten. Mit Rettungspaketen und Schuldenschnitten konnte lediglich Zeit gekauft werden. Ob die momentane Beruhigung der Schuldenkrise nachhaltig ist, bleibt ungewiss und hängt davon ab, ob die Schuldenquoten in absehbarer Zeit sinken. Grundsätzlich können Staatsschuldenquoten nur dann sinken, wenn eine oder mehrere der folgenden Voraussetzungen vorliegen: ein positiver Primärsaldo, eine wachsende Wirtschaft, eine nennenswert positive Inflationsrate oder eine niedrige Verzinsung der Schulden.

    Historische Beispiele zeigen die Wege aus der Schuldenfalle

    Die Ökonomen Dorothea Schäfer, Marius Kokert und Andreas Stephan vom DIW Berlin haben die aktuelle Situation in Europa mit historischen Beispielen verglichen. Wie kamen andere Länder aus der Schuldenfalle, und was kann Europa heute daraus lernen? Insbesondere die USA konnten nach dem Zweiten Weltkrieg innerhalb von nur sieben Jahren ihre Schuldenquote von 120 Prozent auf 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nahezu halbieren. Entscheidende Faktoren dafür waren unter anderem niedrige Zinsen und eine hohe Inflationsrate, während das Wirtschaftswachstum nur moderat anzog. Ein Beispiel für eine gelungene Senkung der Schuldenquote aus jüngerer Zeit ist Schweden. Nach der skandinavischen Finanzkrise konnte Schweden seine Schuldenquote durch eine starke Kürzung der öffentlichen Ausgaben im Wirtschaftsaufschwung der 90er Jahre von etwa 80 auf rund 40 Prozent des BIP zurückführen.

    Niedrige Zinsen sind momentan der einzige Hebel

    Leider ist derzeit das Wirtschaftswachstum in Europa zu schwach und die Inflationsrate zu niedrig für ein automatisches Herauswachsen aus den hohen Schuldenständen. Lediglich der Blick auf die langfristige Entwicklung der Zinsbelastung zeigt ein günstiges Bild: Die durchschnittliche Verzinsung der Schulden ist für die Länder der Eurozone seit 1998 deutlich von etwa 6,5 Prozent auf etwa 3,3 Prozent gesunken, wenn auch die Zinslast in den einzelnen Staaten sehr unterschiedlich ist. Für eine weiterhin sinkende durchschnittliche Verzinsung ist ein niedriger Leitzins eine entscheidende Voraussetzung. Die Europäische Zentralbank kann folglich mit ihrer Zinspolitik – in Kombination mit den Rettungspaketen – aktiv zur Wiederherstellung der Schuldentragfähigkeit beitragen. Unbedingte Voraussetzung dafür ist allerdings – auch bei sehr niedrigen Zinssätzen – ein positiver Primärsaldo. „Wir sehen eine starke Aufwärtsbewegung der Primärsalden nach Durchschreiten eines tiefen Tales“, sagt Dorothea Schäfer. „Die Einnahmen- und Ausgabendisziplin der Schuldenstaaten hat sich innerhalb der Rettungsprogramme verbessert. Diese positive Entwicklung in Verbindung mit der sinkenden Verzinsung der Altschulden hilft den Staaten, mit ihren Schulden zurechtzukommen. Sie dürfen sich nur nicht durch die niedrigen Zinsen zu mehr Ausgaben verführen lassen.“

     
  • Der Ascheberger 10:30 am 11. February 2014 Permalink | Antworten
    Tags: Angela Merkel, Außenminister, Klaus Wowereit, Schweizer Votum, Sigmar Gabriel   

    Ein Blick auf die Medien am Mittag 

    http://www.DerAscheberger.wordpress.com

    Ein Produkt der 1A-MEDIA – Werner Thiemann

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    11.02.2014

    Reaktionen auf Schweizer Votum
    Politischer Temperatursturz: Die Gespräche über einen grenzüberschreitenden Stromhandel mit der Schweiz hat die EU nach dem Votum für eine Begrenzung der Zuwanderung ausgesetzt; das weitere Vorgehen müsse im größeren Kontext der bilateralen Beziehungen analysiert werden. EU-Kommissarin Viviane Reding erklärte, dass die Schweiz nicht einerseits alle Vorteile des freien Handels mit der EU ausschöpfen könne, andererseits die Personenfreizügigkeit begrenze. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn sagte, dass die EU zu ihren Prinzipien stehe. Die Schweiz habe in den Verhandlungen mit der EU die Freizügigkeit akzeptiert, und dafür einen freien, privilegierten Zugang zum Markt erhalten. Für Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist die Rosinenpickerei der Schweiz keine dauerhafte Strategie. Kanzlerin Angela Merkel sieht durch das Votum erhebliche Probleme; die Schweiz müsse auf die EU zugehen und darlegen, wie sie mit dem Ergebnis umgehen wolle. Auch die britische Regierung erwartet Gespräche; zeigt aber Verständnis für die wachsende Sorge vor Zuwanderung.
    spiegel.dezeit.defaz.net

    – NEWS –

    Diäten sollen erhöht werden: Der Vorstand der Unionsfraktion hat den Gesetzentwurf gebilligt, wonach die Abgeordnetenbezüge in zwei Schritten um je 415 Euro auf das Gehalt eines Bundesrichters von 9.082 Euro steigen sollen. Später würden sie nur noch nach der allgemeinen Lohnentwicklung angehoben. Ebenfalls angehoben wird auch die Abgeordnetenentschädigung. Gekürzt wird bei den Pensionen, der Höchstsatz bezogen auf die Diäten würde von 67,5 auf 65 Prozent sinken.
    tagesschau.defaz.netwelt.de

    Wulffs Erinnerung zurückgekehrt: Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff gab in seiner Aussage im Korruptionsprozess gegen seinen ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker an, von dessen Freundschaft mit dem Eventmanager Manfred Schmidt gewusst zu haben. Anders als bei seiner Aussage 2012 bestätigte Wulff, von den Urlauben Glaesekers beim mitangeklagten Partymanager gewusst zu haben; es sei ihm wieder eingefallen. Damit hat Wulff Glaeseker den Rücken gestärkt. Am Dienstag sagt die frühere Talkmasterin Sabine Christiansen im Prozess aus.
    spiegel.defaz.net

    Snowden-Vertraute starten Enthüllungswebsite: Der Journalist Glenn Greenwald, die Dokumentarfilmerin Laura Poitras und der Enthüllungsreporter Jeremy Scahill setzen mit „The Intercept“ ihre Enthüllungsarbeit fort, zunächst mit Snowden-Dokumenten, später auf breiter Front. Das Projekt wird vom milliardenschweren Ebay-Mitbegründer Pierre Omidyar finanziert. Die Website berichtet, dass die NSA Daten aus der Handy-Überwachung an das Militär weitergibt; so werden offenbar Ziele für Drohnenangriffe bestimmt und offenbar nicht mehr überprüft, ob die Telefone tatsächlich in den Händen der Zielpersonen seien.
    n-tv.despiegel.defirstlook.org/theintercept

    Sanktionen gegen Ukraine: Kanzlerin Angela Merkel sieht keinen Grund für Sanktionen gegen die Ukraine, Ziel sei eine friedliche Lösung zwischen der Regierung Viktor Janukowitsch und der pro-europäischen Opposition. Derweil erklärte EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, dass das von der EU und den USA angebotene Hilfspaket für die Ukraine noch nicht stehe; man sei zu wirtschaftlicher Hilfe bereit. Außenminister Frank-Walter Steinmeier forderte ernsthafte und belastbare Gespräche über Verfassungsänderungen. Die Ukraine wird für ihn ein wichtiges Thema beim Russland-Besuch am Donnerstag und Freitag sein.
    spiegel.dezeit.dedw.de

    Fortsetzung der Syrien-Konferenz: Mit getrennten Beratungen ist die Syrien-Konferenz in Genf in eine neue Runde gestartet. UN-Vermittler Lakhdar Brahimi erwartete für Montag keine Ergebnisse; die Verhandlungspartner wollten aber eine Agenda für die Woche festlegen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier forderte Fortschritte; er sieht einen „kleinen Erfolg“ darin, dass die Delegationen an den Verhandlungstisch zurückgekehrt seien. In Syrien sind Details über eine weitere Evakuierung von Homs unklar, die Waffenruhe wird um drei Tage verlängert. Derweil ist eine dritte Schiffsladung mit chemischen Waffen abtransportiert worden.
    handelsblatt.comnzz.ch

    – IN KÜRZE –

    Büroräume von Sebastian Edathy offenbar durchsucht welt.de
    Entscheidungen der Europäischen Zentralbank sollen transparenter werden welt.de
    EU beschließt endgültig Militäreinsatz in der Zentralafrikanische Republik n24.de
    EU-Europaminister entscheiden am Dienstag über Genmais faz.net
    Spanische Justiz erwirkt Haftbefehl gegen Chinas Ex-Präsidenten tagesschau.de

    Der einfache Weg zum Recht: Sie möchten Ihr Leben aktiv gestalten und entspannt genießen? Gut zu wissen, dass wir Ihnen in jeder Lebenslage den Rücken frei halten. Denn mit unseren Rechtsschutzversicherungen sind wir schon lange vor einem Rechtsstreit für Sie da.
    arag.de

    – STANDPUNKT –

    Integrationsbeauftragte Özoguz gegen Gesetzesinitiative des Innenministeriums: Ein Schulbesuch in Deutschland solle nicht Voraussetzung für die doppelte Staatsbürgerschaft sein. Aydan Özoguz warnt in „Zeit Online“ davor, einen alten Vorbehalt durch einen neuen ersetzen. Innenminister Thomas de Maiziere hatte einen deutschen Schulabschluss oder eine Meldebescheinigung als Nachweis dafür angeregt, dass die Betroffenen nicht nur in Deutschland geboren, sondern auch hier aufgewachsen seien. Die SPD fordert einen Doppelpass für alle in Deutschland geborenen Kinder.
    zeit.de

    NRW-Finanzminister Walter-Borjans will Selbstanzeige beibehalten: Der Vorsitzende der Finanzministerkonferenz kann sich aber vorstellen, die bisherigen Verjährungsfristen abzuschaffen; außerdem will er die Jagd auf Steuersünder besser organisieren. In NRW wurde gerade eine Stabsstelle von Steuerfahndern und Beamten des Landeskriminalamts eingerichtet. Wegen zunehmender organisierter Steuerkriminalität werde außerdem die Zusammenarbeit zwischen den Landeskriminalämtern verstärkt.
    spiegel.de

    Wirtschaftsminister Gabriel warnt vor Planungsstopp beim Stromnetzausbau: Auch ein gebremster Ausbau der erneuerbaren Energien führe nicht zu einem Verzicht des Netzausbau im größeren Umfang. Die bayerische Landesregierung hatte sich für eine Pause bei den Netz-Planungen bis zur Reform des EEG ausgesprochen; Sigmar Gabriel ist gegen eine Verzögerung beim Ausbau. SPD-Vize Ralf Stegner forderte ein Machtwort von Kanzlerin Angela Merkel. Am Dienstag trifft sich Gabriel mit Vertretern großer energie-intensiver Unternehmen und der Industrieverbände um über die Energiewende zu sprechen.
    zeit.debild.de

    Berlin Regierender Bürgermeister Wowereit verteidigt Verhalten im Fall Schmitz: Er habe keinen Anlass für ein Disziplinarverfahren wegen Verletzung der Dienstpflicht gesehen, nachdem er von den Ermittlungen gegen Kulturstaatssekretär Andre Schmitz erfahren hatte; auch wegen dessen langjähriger Verdienste habe Wowereit ihn im Amt behalten. Klaus Wowereit stehe zu seiner Entscheidung. Grünen-Fraktionschefin Ramona Pop warf Wowereit doppeltes Spiel vor; im Bundestagswahlkampf sei Wowereit für Steuergerechtigkeit eingetreten, wusste aber von der Verfehlung von Schmitz.
    spiegel.detagesspiegel.desueddeutsche.net

    SPD-Fraktionsvize Lauterbach fordert Freigabe der „Pille danach“: Eine „Bevormundung von Frauen“ warf Karl Lauterbach Gesundheitsminister Herrmann Gröhe vor, der sich gegen eine Freigabe der „Pille danach“ ausgesprochen hat. Frauen würde in einer Notlage die Ausübung ihrer Rechte vorenthalten, kritisiert Lauterbach. Zumal schwerwiegende Komplikationen nicht zu befürchten sei, die „Pille danach“ müsse als sehr sicher bewertet werden. Lauterbach schloss auch eine spätere Bundesratsinitiative nicht aus.
    sueddeutsche.de

    – HINTERGRUND –

    Entwicklung einer Afrika-Strategie: Während die Opposition einer möglichen Mission der Bundeswehr in Somalia skeptisch gegenübersteht, plant die große Koalition über die Beteiligung an Militäreinsätzen hinaus eine neue Afrika-Strategie zu entwickeln. Dazu soll es Gespräche von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Entwicklungshilfeminister Gerd Müller geben.
    sueddeutsche.den-tv.de (Opposition); handelsblatt.com (Afrika-Strategie)

    Kommunen drohen mit Privatisierungen: Zum Beginn der Tarifgespräche im öffentlichen Dienst haben Kommunen die Gewerkschaften davor gewarnt, mit hohen Lohnforderungen eine Privatisierungswelle zu provozieren. Vor allem erhebliche Steigerungen in den unteren Tarifgruppen führten unweigerlich zu Auslagerungen von Jobs, sagte der Präsident der Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände in der „FAZ“, und nannte den Nahverkehr oder die Müllabfuhr als Beispiel.
    faz.netspiegel.de

    Reformen in Birma: Nach einem Treffen mit Bundespräsident Joachim Gauck hat die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi angekündigt, mit den Reformen könne es nicht schnell genug gehen, wenn diese auf dem richtigen Pfad seien. Sie habe das Treffen mit Gauck als ermutigend empfunden, weil er selbst viele Jahre unter einer Diktatur gelebt habe. Zwischen Deutschland und Birma wurde außerdem ein Schuldenerlass von 500 Mio. Euro abgeschlossen.
    spiegel.de

    Klagen in der Türkei: Ein Gericht in Istanbul hat die Anklage gegen 26 Mitglieder der Gezi-Protestbewegung zurückgewiesen; das Gericht sah die Schuldvorwürfe nicht genügend präzisiert. Die Staatsanwaltschaft, die bis zu 29 Jahre Haft forderte, wirft den Beschuldigten Bildung und Leitung einer kriminellen Organisation vor. Derweil hat die türkische Oppositionspartei CHP wegen der geplanten Internetbeschränkung mit einer Verfassungsklage gedroht; die Sperre würde gegen die Menschenrechte verstoßen. Auch gegen dieses Gesetz von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gab es Demonstrationen.
    welt.de (Gezi-Protestbewegung); reuters.com (Internetbeschränkung)

    – POLITJOBS –

    Sonderforschungsbereich 700 – Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit an der Freien Universität Berlin sucht 14 neue wissenschaftliche Mitarbeiter/innen *** SPD-Fraktion im Landtag NRW sucht Referenten (m/w) *** BJP Interim Constultants sucht einen Interim Public Affairs Referenten (m/w) für Einsatz bei einem Wirtschaftsverband *** Landesgeschäftsstelle Niedersachsen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sucht Praktikantin/Praktikanten *** Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) sucht Referent/in im Team Digitales und Medien *** UVB sucht PR-Referent (m/w) mit Schwerpunkt Online-Kommunikation *** Silke Gebel, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhaus sucht wissenschaftlichen Referenten (m/w) ***
    politjobs.depolitjobs.de/submit (Inserat schalten)

    – ANGEZÄHLT –

    Um 0,5 Prozent ist die Produktion in Griechenland auf Jahressicht angestiegen; sowohl wegen gestiegener Aufträge aus dem Ausland als auch wegen einer stärkeren Binnennachfrage. 2013 schrumpfte die Industrieproduktion um 3,6 Prozent.
    reuters.com

    – ZITATE –

    „Druck ist jetzt die absolut falsche Antwort. In so einer aufgeheizten Situation dürfen wir nicht die Nerven verlieren.“

    EU-Parlamentspräsident Martin Schulz kritisiert nach dem Schweizer Votum eine Schieflage in der Debatte und mahnt zur Mäßigung.
    spiegel.de

    „Es könnte sein, dass man sich in 20 Jahren die Landschaft ohne Windräder nicht mehr vorstellen kann.“

    Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir kritisiert die Energiewende-Pläne von Sigmar Gabriel.
    fr-online.de

    „Ich halte die Vorschläge von Herrn de Maiziere für nicht durchführbar und wenig praktikabel.“

    SPD-Fraktionsvize Eva Högl ist gegen den Doppelpass-Vorschlag von Innenminister Thomas de Maiziere.
    tagesspiegel.de

    – DAS LETZTE –

    Bayerische Party-Affäre: Dem Miesbacher CSU-Landrat Jakob Kreidl wurde seine 60. Geburtstagsfeier zum größten Teil von der Kreissparkasse und dem Landkreis bezahlt; die Gesamtsumme beläuft sich auf rund 100.000 Euro. Er verteidigt sich damit, dass die Initiative nicht von ihm ausgegangen sei. Die Freien Wähler verspotten ihn als Voralpen-Berlusconi. Kreidl wurde vor zwei Monaten der Doktortitel aberkannt, weite Teile seiner Promotionsarbeit waren abgeschrieben. Außerdem hatte er während seiner Zeit im Landtag seine Frau auf Steuerzahlerkosten als Mitarbeiterin beschäftigt.
    sueddeutsche.dewelt.defaz.net

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    Quellenhinweis: Aus technischen Gründen wurde der BLOG von:  politicalpost.de übernommen. Den vollständigen Newsletter können Sie im Netz dort lesen.

     
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