NRW: Fast 30 000 Einbürgerungen im Jahr 2013

Ascheberg, Düsseldorf  – 11. April 2014

 Im Jahr 2013 wurden in Nordrhein-Westfalen 29 629 Personen eingebürgert und erhielten damit die deutsche Staatsangehörigkeit. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 2,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2012: 30 282). Die Zahl der Einbürgerungen ist damit seit 2008 (damals: 26 106) erstmals wieder niedriger als im Vorjahr. Seit dem Jahr 2011 (damals: 29 357) liegt die Zahl der Eingebürgerten in NRW bei etwa 30 000 Personen pro Jahr.

Im Jahr 2013 hatten 10 165 Personen vor ihrer Einbürgerung die türkische Staatsangehörigkeit. Es folgten Einbürgerungen von Personen mit vormals polnischem (1 330) und marokkanischem (1 244) Pass. Die Zahl der Einbürgerungen von Personen aus den EU-Staaten steigt – u. a. auch aufgrund der EU-Erweiterungen – seit 2010 an und war 2013 mit 5 511 Personen um 19,8 Prozent höher als im Vorjahr (4 600).

Exakt drei Viertel (75,0 Prozent) der Eingebürgerten waren im Jahr 2013 zwischen 10 und 39 Jahren alt, ein Jahr zuvor hatte dieser Anteil bei 76,9 Prozent gelegen. Jeweils etwa ein Viertel der in Nordrhein-Westfalen eingebürgerten Personen war zwischen 30 und 39 Jahren (27,1 Prozent) sowie zwischen 20 und 29 Jahren (24,6 Prozent) alt. Weitere 23,3 Prozent waren zwischen 10 und 19 Jahren alt.

Genau die Hälfte aller Eingebürgerten lebte zum Zeitpunkt der Einbürgerung im Jahr 2013 bereits seit mindestens 15 Jahren in Deutschland; weitere 40,5 Prozent konnten auf eine Aufenthaltsdauer von 8 bis 14 Jahren zurückblicken.

Ergebnisse für kreisangehörige Städte und Gemeinden finden Sie hier:

http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2014/pdf/99_14.pdf

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Der Medienblick ist ein Produkt der A1-Media, Werner Thiemann, Ascheberg / NRW

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